„Busschule“ für Schulanfänger

Auch das Betreten und Verlassen des Busses wird geübt. Auch das Betreten und Verlassen des Busses wird geübt. Foto: ps

Herzberg. Wie in den vergangenen Jahren, wurde Ende September auch in der Grund- und Oberschule „Johannes Clajus“ in Herzberg die „Busschule“ für 17 Schulanfänger durchgeführt. Der Grundgedanke dieser Veranstaltung ist der sichere und bewusste Umgang mit dem Verkehrsmittel „Bus“, da es ein häufig genutztes Fahrzeug für die Schülerbeförderung darstellt. Deshalb ist es umso wichtiger, Kinder über Verkehrssicherheit aufzuklären und grundsätzlich zu stärken.

Die Busschule besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wesentliche Schwerpunkte dabei sind der Weg zur Busstation, das Warten an seiner jeweiligen Haltestelle, das Betreten und Verlassen des Busses, sowie das Verhalten im Bus.
Anhand von altersgerechtem und umfangreichem Lernmaterial werden die Schulanfänger an die Verkehrssicherheit herangeführt. Für die Durchführung der Busschule haben sich der Landkreis Elbe-Elster, die Verkehrsmanagement Elbe-Elster GmbH und die Polizei Brandenburg zusammengeschlossen, um vor Ort verschiedene Situationen mit einem Linienbus zu demonstrieren und mithilfe eines Busfahrers, sowie einem Mitarbeiter der Polizei gemeinsam mit den Erstklässlern zu üben. Am Ende des Tages erhält jeder Schüler ein persönliches „Busschuldiplom“, als Auszeichnung für einen erfolgreichen Abschluss der Busschule.

Organisiert und finanziert werden diese Veranstaltungen vom Landkreis Elbe-Elster und in allen Grundschulen des Landkreises ausgeführt. Im aktuellen Schuljahr nehmen 28 Schulen mit insgesamt 832 Schülern teil. Die Organisation durch den Landkreis Elbe-Elster wird in Zusammenarbeit mit zahlreichen Institutionen umgesetzt, um den Schulen ausreichend Materialien, Busse etc. zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis schätzt ein, das die Busschule ein äußerst wichtiger und informativer Tag für die Kinder ist, denn damit sind sie auf das Fahren mit dem Bus ausreichend vorbereitet und können sich selbst mit dessen Umgang sicher fühlen, was letztlich auch beruhigend für die Eltern sein dürfte.

SWB