Gasantrieb im Lkw-Fernverkehr

Region. 11.11.18 Wenn Diesel durch Gas ersetzt wird, lässt sich der CO2-Ausstoß von schweren Lkw deutlich senken – ohne Leistungs- und Komfortverlust und bei sinkenden Kosten. Flüssig-Erdgas (LNG) ist ein wettbewerbsfähiger Kraftstoff, der unter Umweltaspekten beträchtliche Vorteile für den schweren Regional- und Fernverkehr mit sich bringt. „Flüssiggas ist die beste am Markt verfügbare Alternative zum Klimaschutz für den schweren Regional- und Fernverkehr im Speditionsgewerbe“, davon ist Lars Mårtensson, Direktor Umweltschutz und Innovation bei Volvo Trucks, überzeugt. Die Senkung klimaschädlicher Emissionen im Speditionsgewerbe ist eine Herausforderung, der sich alle Hersteller und Unternehmer stellen müssen. LNG-angetriebene Lkw sind ein wichtiger Teil der Lösung. Die Mehrkosten rechnen sich für die Spedition: Die Anschaffung eines LNG-angetriebenen Fahrzeugs wird vom Staat gefördert. Und seit im Bundestag beschlossen wurde, dass LNG-Trucks für zwei Jahre von der Maut befreit werden, steigt die Nachfrage deutlich. Erdgas ist zwar ein fossiler Brennstoff, der CO2-Ausstoß ist jedoch um 20 Prozent geringer als bei Diesel. Wird Bio­gas verwendet, kann die Klimabelastung um bis zu 100 Prozent reduziert werden. Ein weiteres Plus: LNG kann in ausreichender Menge mitgeführt werden. Volvo Trucks verspricht Reichweiten bis 1.000 km ohne Auftanken. Biogas steht bisher nur in begrenzter Menge zur Verfügung. Erdgas dagegen ist weltweit langfristig in ausreichender Menge verfügbar. Das ist für die zunehmende Nutzung ebenso unverzichtbar wie ein wettbewerbsfähiger Preis: In vielen Ländern Europas ist Erdgas günstiger als Diesel, die LNG-Infrastruktur wird europaweit ausgebaut. Flüssiggas ist damit die beste verfügbare Alternative für den Schwer- und Fernverkehr im Speditionsgewerbe. Und das ist ein wichtiger Beitrag zur Diskussion um Klimaschutz und CO2-Belastung. 

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