Fehler

Der Administrator hat den Zugriff auf diese Website für Sie gesperrt

„Auf neue Abenteuer stürzen“

Elke Ullrich: „Wahre Heldentaten vollbracht.“ Elke Ullrich: „Wahre Heldentaten vollbracht.“ Foto: PR

Torgau Im SonntagsWochenBlatt-Gespräch erklärt Elke Ullrich, Center-Managerin im PEP Torgau, warum viele Probleme während der Umbauphase hinter den Kulissen bewältigt werden mussten.

SWB: Frau Ullrich, wie wirkt sich das Fortschreiten der Bautätigkeiten im PEP Torgau auf Ihren Gemütszustand aus?
Elke Ullrich: Absolut positiv. In den letzten Monaten und Jahren herrschte im Center durch die  Leerstände doch eine gedrückte Stimmung. Nicht nur bei mir, sondern auch bei Mietern und Kunden.

Was bekamen Sie zu hören?
Im PEP  ist doch nichts mehr los, war noch das Harmloseste. Die  Kritik  war zum Teil unverständlich, weil  trotz des Auszuges des Möbel-Discounters und von Hammer alle anderen Geschäfte im PEP Torgau geöffnet hatten. Aber es stimmt schon, dass die eine Seite des Centers durch die leeren Geschäfte und die daraus resultierende Dunkelheit nicht sehr kundenfreundlich wirkte.

Im Grunde genommen ist der PEP Torgau durch neue, attraktive Geschäfte kaum wiederzuerkennen. Bekommen Sie positive Rückkopplungen?
Natürlich. Besonders über Facebook mussten wir uns vor dem Umbau ständig erklären, ob dieses oder jenes Geschäft auch wirklich kommt. Eine Kundin war diesbezüglich besonders hartnäckig: Sie schrieb mir aber nach der Eröffnung eine E-Mail, in der sie sich bedankte und uns beglückwünschte zu den tollen, neuen Geschäften.

Stiegen die Besucherzahlen wieder?
Ja. Die Besucherfrequenz ist gestiegen, sollte aber noch besser werden. Das entstandene Minus im Vergleich zum Januar bis August 2018 zum Jahr 2017 haben wir mit unserem Frequenzzuwachs aufgeholt. Wir konnten seit Mai 2018 monatlich 20.000 Besucher  mehr begrüßen. Das ist Balsam für die Mieter, die im PEP standgehalten haben, und für uns in Sachen Besuchern, die uns während  der Umbauphase die Treue gehalten haben. Zusätzliche Veranstaltungen, Messen und Trödelmärkte konnten den fehlenden Branchen-Mix nicht ersetzen.   

Was passiert aktuell im PEP?
Bei Kaufland ist die Total-Rekonstruktion in vollem Gang: Kein Regal bleibt stehen, wo es stand. Hut ab vor der Logistik. Die Arbeiten finden größtenteils nachts statt, damit die Leute am Morgen wieder einkaufen können. Parallel läuft der Umbau des ehemaligen Expert-Marktes zu PAGRO, einem Anbieter für Deko- und Geschenkartikel sowie Schreib- und Büroartikel, Waren zum Thema Kochen und Backen und auch sogenannte Kurzwaren wie Wolle und Stoffe. Das Geschäft ist eine weitere Bereicherung für unseren Branchenmix.

Wann sind die Neueröffnungen geplant?
Das große Ziel ist der 25. Oktober für Kaufland und PAGRO. Wir freuen uns, dass wir bis Ende Oktober einen SB-Standort der Sparkasse im PEP eröffnen werden. Dann können wir auch diese Dienstleistung, die über ein Jahr schmerzhaft im Center gefehlt hat, unseren Besuchern anbieten.

Wenn alle Bauarbeiten abgeschlossen sind, besteht sicherlich Anlass zum Feiern?
Richtig. Wir wollen den Abschluss der Arbeiten gebührend vom 25. bis 27. Oktober feiern.  

Können Sie ein wenig neugierig machen?
Selbstverständlich. Wir suchen an diesen Tagen den PEP-Preisfuchs und den PEP-Blitzmerker. Am 25. Oktober lockt um 17 Uhr die Center-Modenschau.
Am 26. Oktober zünden wir um 20 Uhr ein Höhenfeuerwerk mit Musik. Kaufland und PAGRO bereiten ebenfalls tolle Eröffnungsaktionen vor.
Kaufland wird mit Starköchen ein Showkochen veranstalten und PAGRO hat neben einem Schnellzeichner und einer Fotobox am 27. Oktober Jörn Schlönvoigt (bekannt aus DSDS, Anm. d. Red.) zu einer Autogrammstunde eingeladen. Viele weitere Aktionen können unsere Besucher in der Mall und in den Geschäften vom PEP Torgau erleben.

Wird es weitere Änderungen geben?
Bis Jahresende wird noch die neue Beleuchtung in der Mall erstrahlen, neue Einkaufswagenboxen von Kaufland werden auf dem Parkplatz aufgestellt. Zwei kleine Mietbereiche über 160 Quadratmeter stehen noch leer. Interessenten können sich bei mir gern melden unter Telefon 03421 713924.

Eine wichtige Prämisse sind die Auftritte von Künstlern. Wer wird demnächst seine Visitenkarte abgeben?
Am 18. September ist ab 17 Uhr Leonhard aus der Schweiz zu Gast. Weitere werden folgen.

Der Zwiebelmarkt wird in der kommenden Woche seine Pforten öffnen.
Die 16. Auflage wird vom 20. bis 22. September ausgetragen. Der Zwiebelmarkt gehört neben der Pfannkuchenmeile zu den festen Aktionsgrößen in unserer Jahresplanung. Andere Veranstaltungen wie das Familienfest und die Ladies-Night hatten ihre Zeit. Wir werden uns in der Folgezeit auf neue Abenteuer stürzen.

Was erwartet die Gäste zum Zwiebelmarkt?
Über 20 Stände, die wir bewusst gewählt haben, zum Thema Essen, Trinken und Garten im Herbst. Neben Zwiebelzöpfen gibt es natürlich wieder Zwiebelbrot, Zwiebelkuchen und Zwiebelfleisch – Produkte, die der Jahreszeit gerecht werden.

Welchen Stellenwert wird das Jahr 2018 in Ihrem beruflichen Lebenslauf einnehmen?
Es war ein aufregendes Jahr in jeder Beziehung. Wir haben solange auf den Umbau gewartet. Dann mussten neben den normalen Abläufen im Center viele Probleme hinter den Kulissen bewältigt werden. Das war für das gesamte Centerteam eine große Herausforderung. Immerhin wurden 5000 Quadratmeter umgebaut.
Aus zwei großen Geschäften wurden vier kleinere. Mein Dank gilt den Firmen aus der Region: Sie haben wahre Heldentaten in der Kürze der Zeit und unter Beachtung aller gesetzlichen Auflagen vollbracht. Ich kann mich nur bei jedem Einzelnen bedanken. Ich bin 21 Jahre Center-Managerin, aber 2018 ist mit Abstand das spannendste.

Gespräch: H. Landschreiber

16. Zwiebelmarkt im PEP Torgau mit 20 regionalen Anbietern vom 22. bis 22. September 2018.
Mehr Infos: www.pep-torgau.de