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Ein Zocker wird nicht älter, er steigt nur ein Level auf

Die LAN-Crew ist immer zusammen am Start. Die LAN-Crew ist immer zusammen am Start.

 

Kennt noch einer die traditionellen LAN-Partys? Nein, nicht die, wo ihr gegen Spieler aus einer weit entfernten Stadt spielt. Ich meine die, in der viele Spieler in einem Raum sitzen und sich von Freitagnachmittag bis Sonntagvormittag in Turnieren messen können. Auch Steffen Malinka aus Oschatz konnte sich dem Bann der LAN-Partys nicht entziehen. Seinen ersten eigenen Rechner kaufte er sich mit 14 Jahren und seitdem ist er leidenschaftlicher PC-Spieler. Damals lief noch alles über eine ISDN-Leitung. Ganz ohne Flatrates wie es heute üblich ist! Einer seiner ersten LAN-Partys war 2004 die netextreme in Torgau. Nachdem er dort »Blut geleckt« hat, fuhr er auch zu anderen LAN´s in Deutschland, wie zum Beispiel der Northcon in Schleswig Holstein, der Summit in Niedersachsen oder den WWCL-Finals im Ruhrgebiet. Sein Equipment darf dabei nicht fehlen. Dieses besteht aus seiner Revoltec Fightboard, der Racer Basilisk, dem Creative Fatality Headset und seinem 5 Jahre altem Iiyama ProLite Monitor.

 

Steffen zockt für sein Leben gerne

 

Steffen ist auch selbst Mitglied in zwei LAN-Party- Orga-Teams. Zum einen in der House of LAN VI, die dieses Jahr vom 16.11-18.11.2018 in Bad Dürrenberg stattfindet, knapp 150 Gästen Platz bietet und über die er durch seinen Freund Danny aufmerksam geworden ist. Zum anderen organisiert er eine etwas kleinere Privatlan (Retro-LAN IV) in Arzberg mit ca. 50 Teilnehmern. Ihm geht es heute vor allem darum, alte Freunde zu treffen, sich mit ihnen zu unterhalten, einfach ein schönes Wochenende zu haben und nicht mehr so wie früher, als noch große Turniere und Preise viel wichtiger waren. Für Steffen zählen ein stabiles Stromnetz und Netzwerk, Funturniere wie z. B. Jenga, und ein gut organisierter Turnierzeitplan zu den Basics einer guten LAN.

 

 

Aber G0d2n, so sein Nickname bei allen LAN´s, hat noch keine dieser Partys komplett durch gemacht. Ein Schläfchen im Schlafraum für 4–6 Stunden muss auf jeden Fall drin sein. Dazu nimmt er alles mit was »Mann« dazu braucht: einen Schlafsack, eine Isomatte, ein Kissen, eine Decke und ganz wichtig …Ohrstöpsel!! (denn es gibt IMMER mindestens eine Person, die mit ihrem Schnarchen einen ganzen Raum beschallt. Auch ein Zocker wird älter und braucht seine Ruhe). Trotzdem bringen andere Gamer noch Feldbetten oder ganze KingSize Betten mit. Sein Rekord beim Durchspielen hat er in einem Internetcafé erzielt: 20 Stunden Durchzocken! Aber auch Steffen war schon dreimal auf der bekanntesten LAN ist Deutschland: der DreamHack. Zu ihr hat er schon drei Feedbacks geschrieben, welche ihr im Forum auf der Homepage der DreamHack nachlesen könnt. Wie bei jeder LAN sieht jeder Besucher positive und negative Aspekte. Die Dreamhack ist eher ein Gamingevent, als eine typisch familiäre LANParty. Sie besteht zum einen aus einer knapp 2.000 Mann großen LANparty. Zum anderen beherbergt sie eine Eventhalle, in der auf Bühnen Profiturniere übertragen werden und Messestände, an denen Gamingequipment und –zubehör gekauft werden kann. Ein Besuch, und wenn nicht als LAN-Teilnehmer, sondern als Besucher, lohnt sich dennoch alle mal.

 

Wer jetzt auch Lust auf LAN´s bekommen hat, hier ein paar Termine in der Umgebung:

 

 

Text: Lucie Lorbeer