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Um einen Tag verschoben – Vortrag über „Tod und Verwundung“

Torgau, 7. 9. 2018. Die nächste Begleitveranstaltung, der Vortrag „Tod und Verwundung auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges“ zur Sonderausstellung  „Die Schweden kommen –  Torgau 1637– eine Stadt unter schwedischer Besetzung“ muss aus organisatorischen Gründen um einen Tag nach hinten verschoben werden. Der Vortrag findet nun am Donnerstag, dem 13. September, um 19 Uhr im Stadt- und Kulturgeschichtlichen Museum Torgau statt.  Alexander Querengässer, eine wahre Koryphäe auf dem Gebiet des 30jährigen Krieges, wird dafür von der Uni Halle nach Torgau reisen, um über „Tod und Verwundung auf den Schlachtfeldern des Dreißigjährigen Krieges“ zu sprechen. Inhaltlich geht es um das Schicksal der Toten und Verwundeten im Dreißigjährigen Krieg. Zunächst schildert der Vortragende wie die Toten auf Schlachtfeldern bestattet wurden und welche Unterschiede dabei zwischen adligen Offizieren und gemeinen Soldaten gemacht wurden, welche Rituale es gab und inwiefern zwischen den Konfessionen Unterschiede gemacht wurden. Im zweiten Teil wird auf die Verwundetenversorgung eingegangen und dabei auch ein Blick auf den Stand der damaligen (Militär-) Medizin geworfen, die besser war, als ihr Ruf. Ein sicherlich hoch interessanter Vortrag, da er ein ganz spezielles Thema innerhalb der Kriegsjahre aufwirft – nicht nur für Mediziner und Ärzte von heute. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei.
SWB